Sonntag 26. Juli 2026

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Evangeliar
Erzdiözese Wien/ Schönlaub Stephan / Evangeliar
Spiritualität

Impulse des Tages

Das heutige Tagesevangelium und Infos zu den Namens- und Gedenktagen unserer Heiligen.

Evangelium

Mt 13, 44–52
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Jüngern:

44 Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn und grub ihn wieder ein.

 

Und in seiner Freude ging er hin, verkaufte alles, was er besaß, und kaufte den Acker.

 

45 Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte.

46 Als er eine besonders wertvolle Perle fand, ging er hin, verkaufte alles, was er besaß, und kaufte sie.

47 Wiederum ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Netz, das ins Meer ausgeworfen wurde und in dem sich Fische aller Art fingen.

48 Als es voll war, zogen es die Fischer ans Ufer; sie setzten sich, sammelten die guten Fische in Körbe, die schlechten aber warfen sie weg.

49 So wird es auch bei dem Ende der Welt sein: Die Engel werden kommen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern

50 und sie in den Feuerofen werfen. Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.

51 Habt ihr das alles verstanden? Sie antworteten ihm: Ja.

52 Da sagte er zu ihnen: Deswegen gleicht jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden ist, einem Hausherrn, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.
26. Juli

Namenstage & Gedenktage

Hl. JoachimVater der Gottesmutter Maria

Galiläa (?) in Israel
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Vater der Gottesmutter Maria
* in Galiläa (?) in Israel
† vor 1 (?) in Jerusalem (?) in Israel
Hl. Anna
Mutter der Gottesmutter Maria
† vor 1 (?) in Israel
Die Eltern Marias (die Großeltern Jesu) werden im Neuen Testament nicht erwähnt (auch nicht im Stammbaum Jesu: Mt 1; Lk 3). Die Namen Joachim und Anna werden zum ersten Mal gegen das Jahr 200 n. Chr. in einer Schrift genannt, die vor allem der Verehrung Marias dienen will. Der Name Anna (Hanna) erinnert an die Mutter Samuels (1 Sam 1), die von ihrem Mann geliebte und von Gott begnadete Frau. Die Verehrung der heiligen Mutter Anna hat sich in der abendländischen Kirche vor allem seit dem 10. Jahrhundert ausgebreitet, die des heiligen Joachim seit dem 16. Jahrhundert. Erst das neue Römische Missale feiert die Erinnerung an beide gemeinsam am 26. Juli (früher: Joachim am 16. August, Anna am 26. Juli).
http://www.erzabtei-beuron.de/schott/proprium/Juli26.htm

Hl. Bartholomäa Maria Capitanio

1807, Lóvere bei Bergamo in Italien
1833
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Ordensgründerin
* 13. Februar 1807 in Lóvere bei Bergamo in Italien
† 26. Juli 1833 daselbst
Bartholomäa war als Lehrerin tätig und gründete 1832 zusammen mit Vincentia Gerosa in Lóvere die Schwestern der Liebe vom Kinde Maria zur Krankenpflege und Erziehung armer Mädchen.
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Hl. Christiane

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Nonne
lebte im 8. Jahrhundert (?) in Dikkelvenne in Belgien
Der Überlieferung nach war Christiane die einzige Tochter eines englischen Königs und lebte in Flandern; ihre Existenz gilt als legendär.
Christianes Reliquien befinden sich in Termonde - dem heutigen Dendermonde in Ostflandern.
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Hl. Gloriosa

303
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Märtyrerin
† um 303 in Laodicea, heute Ruinen bei Denizli in der Türkei
Glorosia starb der Überlieferung nach in den Verfolgungen unter Diokletian mit mehreren Gefährten.
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Hl. Emygdius

der 2. Hälfte des 3. Jahrhundert in Trier (damals Röm. Reich)
303
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erster Bischof von Ascoli Piceno, Märtyrer
* in der 2. Hälfte des 3. Jahrhundert in Trier (damals Röm. Reich)
† um 303 im heutigen Ascoli Piceno (Italien)
Emygdius wurde der Überlieferung nach von Nazarius und Celsus in Trier bekehrt und getauft. Mit anderen zum Christentum Bekehrten ging er zunächst nach Mailand, wo er zum Priester geweiht wurde, dann nach Rom, wo Papst Marcellinus ihn ob seines starken Glaubens als ersten Bischof von Ascoli Piceno einsetzte. Die Kirche dort war in schlimmem Zustand, Emygdius ordnete sie, bekehrte die Menschen und wirkte für ihr Wohlergehen. In den Verfolgungen unter Kaiser Diokletian erlitt er den Martertod durch Enthauptung.
An der Stelle von Emygdius' Martyrium wurde schon bald eine kleine Kirche errichtet; heute steht an dieser Stelle jenseits des Flusses der 1633 neu gebaute Tempietto di San Emidio rosso. Einer alten Legende nach soll Emygdius wie Dionysius seinen Kopf noch einen Kilometer weiter getragen haben zu der Stelle, wo er bestattet werden wollte, den Katakomben auf dem Campo Parignano. Um 1050 wurden seine Gebeine entdeckt und in die Krypta der neu erbauten Kathedrale in Ascoli Piceno überführt, wo sie zusammen mit den Gebeinen anderer Christen in dem alten Sarg aus dem 4. Jahrhundert verwahrt werden. Die Verehrung verbreitete sich im 9. bis 11. Jahrhundert weit im Lande, heute wird er sogar in San Franzisco in den USA gefeiert. An der Stelle der Katakomben wurde 1721 der Tempietto di San Emidio alle Grotte gebaut zum Dank für die auf seine Fürsprache erfolgte Rettung der Stadt vor dem schlimmen Erdbeben von 1703.
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Hl. Ratpero

Thüringen
1034
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Einsiedler
* in Thüringen
† nach 1034 in Rötsee bei Kißlegg in Bayern
Ratpero, ein Adliger, lebte als Einsiedler in Rötsee im Allgäu.
Ratperos Grab wurde Ziel von Wallfahrern.
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Sel. Titus Brandsma

1881, Bolsward in den Niederlanden
1942
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Ordensmann, Märtyrer
* 23. Februar 1881 in Bolsward in den Niederlanden
† 26. Juli 1942 in Dachau in Bayern
Titus Brandsma war Karmelit und Professor für Philosophie und Geschichte der Mystik an der katholischen Universität in Nijmwegen. Sein Wirken galt besonders der katholischen Presse und der Öffnung hin zu ökumenischer Zusammenarbeit unter den Kirchen. Von Anfang an wandte er sich gegen den Nationalsozialismus und die Judenverfolgung. Nach der Besetzung der Niederlande war er Verbindungsmann der katholischen Bischöfe zur katholischen Presse. Er war einer der kompromisslosesten NS-Kritiker in Holland, geißelte den dort schon früh bekannt gewordenen Holocaust. Da er nach Eischätzung der Gestapo sehr gefährlich war, wurde er im Januar 1942 in seinem Kloster in Nijmwegen verhaftet. Im Juni 1942 wurde er trotz schwerer Krankheit nach Dachau gebracht, sechs Wochen später als lebensunwertes Leben vom Lagerarzt mit einer Giftspritze ermordet.
Im Februar 2009 wurden Titus Brandmas Reliquien aus der Kirche St. Mariä Geburt in Essen in das Mainzer Karmeliterkloster überführt.
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Hl. Joachim und Hl. Anna